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"Wir wissen nicht, wie dein Weg geht, aber wir gehen ihn an deiner Seite"

Besuch der Firmlinge aus Ulmen und Kaisersesch im Hospiz in Trier
Datum:
7. Nov. 2026
Von:
bre

Mit diesen Worten begrüßte David Bruch die 4 Firmbewerber*innen bei ihrem Besuch im Hospiz in Trier Ende September. Der ausgebildete Kranken- und Palliativpfleger, der mittlerweile dort als so eine Art „Seelsorger für Gäste und ihre Angehörige“ arbeitet, begrüßte die Gruppe herzlich. Gleich beim Betreten des Hauses wurde den jungen Leuten deutlich, wo sie waren: in einem Haus, wo ein begleitetes Sterben zum Alltag gehört, aber niemals alltäglich wird. Denn in dem 8 Gästezimmer großen Haus wird sehr viel Wert auf individuelle Betreuung und Begleitung gelegt. Die Menschen, die am Ende ihres Lebensweges in einem Hospiz ankommen, sollen auf dem vor ihnen liegenden Weg möglichst viel Gutes erleben, möglichst schmerzfrei sein und nicht an äußere Vorgaben wie feste Essenszeiten gebunden sein. Die Gruppe staunte über die Möglichkeiten im Haus und über das Engagement, das die haupt- und ehrenamtlichen Kräfte an den Tag legen, um das alles zu ermöglichen. So ein Besuch in einem Hospiz verändert. So gab Herr Bruch der Gruppe zum Abschied den Impuls mit, das Leben an jedem Tag zu schätzen und jeden Tag zu überlegen, wofür man dankbar sein könne. Denn das erlebe er in den Gesprächen mit den sterbenden Menschen, dass sie am Ende dankbar seien für das Erlebte und dass sie es bewahren wie einen 
kleinen Schatz.

Frank Hoffmann