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Region:Der Krieg in der Ukraine findet kein Ende

Zwei Pfarreien sammelten wieder für die Ukraine – Weitere Hilfe ist weiterhin dringend nötig
Alflen_Sammlung Ukraine_30092601 (002)
Datum:
30. Sept. 2026
Von:
bre

Die Pfarrei der „Heiligen Elisabeth zwischen Endert und Üß“ und die Pfarrei „Heilige Maria“ Kaiseresch sammelten in den vergangenen Wochen wieder für die nun schon seit mehr als vier Jahren vom Krieg betroffenen Menschen in der Ukraine. Dabei kamen erneut sehr große Mengen an Bettwäsche und Handtüchern, Decken und Schlafsäcken, jede Menge Verbandmaterial und auch zahlreiche gut erhaltene Kochtöpfe und Pfannen sowie viel Besteck, Kochwerkzeug vieles andere zusammen, was derzeit in dem von dem unsinnigen Krieg gebeutelten Land dringend benötigt wird.

Das meiste des gesammelten Materials wurde im Pfarrhaus in Alflen durch fleißige Helfer*innen in leere Bananenkartons, die Schlafsäcke und Decken in große Plastiksäcke verpackt, damit es gut verladen, transportiert und sicher in der Ukraine gebracht werden kann. Ein erster Teil dieses gesammelten Materials - bestehend aus 51. Kartons Bettwäsche und 21 Kartons Handtüchern, 18 Kisten Verbandmaterial und 9 Kisten gefüllt mit Küchenutensilien und ein Karton Kerzenwachs sowie 9 große Säcke mit Decken und Schlafsäcken - wurde in diesen Tagen von zwei Helfern des Vereins „Dobre e. V. – Ukraine-Hilfe im Rheinland“ im Pfarrhaus in Alflen abgeholt, dass derzeit unter anderem als „Zwischenlager“ für die Sammlungen in den beiden Pfarreien dient. In den kommenden Tagen und Wochen soll auch das restliche gesammelte Material, das zum Teil derzeit noch in Kaisersesch deponiert ist, in mindestens zwei weiteren Aktionen abgeholt werden, wenn es transportfähig in Kartons oder große Säcke verpackt ist. Das wird in den kommenden Tagen und Wochen in freiwilliger Leistung in Angriff genommen, wenn wieder genügend Kisten dafür zur Verfügung stehen.

Die gesammelten Sachen werden vom „Dobre-Verein“ dann recht bald mit viel anderem gespendeten Material in einem großen Lastwagen in die Stadt Berdjchiv gebracht – eine Stadt mit etwa 65.000 Einwohner*innen, die rund 150 Kilometer westlich der ukrainischen Hauptstadt Kyivi (Kiew) liegt, um die dort lebenden Menschen damit zu unterstützen und ihnen zu helfen, da sie die gesammelten Gegenstände für ihr tägliches Leben dringend benötigen.

„Wir sind allen Spender*innen und freiwilligen Helfer*innen sehr dankbar, die sich zum wiederholten Mal in den bei den beiden Pfarreien der „Heiligen Elisabeth zwischen Endert und Üß“ und die Pfarrei „Heilige Maria“ Kaiseresch für die Menschen in der vom Krieg gebeutelten Ukraine einsetzen,“ zeigte sich der Vorsitzende des Dobre-Vereins Ralf Link von der großartigen Spendenaktion wieder sehr angetan.

Wer mehr über diesen ehrenamtlichen Verein und seine großartigen Aktivitäten erfahren möchte, kann dies unter https://dobre-ukrainehilfe.org finden.

Wilfried Puth